WALDKRONE

Wir müssen jetzt tätig werden, denn der Wald ist unser Klimaschützer Nummer eins, unsere grüne Lunge.

 

UNSERE WÄLDER SEHEN TRAURIG AUS

Mehr Waldschutz ist notwendig.

Hinter dem Namen "Waldkrone" stehen besorgte Waldgänger und Bürger aus der Region Zürch - insbesondere Küsnacht, Pfannenstiel, Erlenbach und Zollikon.

Wir finden, dass der Wald in einem schlechten, zerfledderten Zustand ist. Alle Fotos der offenen Flächen stammen aus Küsnacht und Pfannenstiel. Es fehlt überall an Holzmasse, d.h. Bäume mit starken Stämmen. Nicht nur der Klimawandel mit seinen Hitzeperioden und Stürmen setzte dem Wald zu, sondern auch die Praktiken der Forstwirtschaft. Waldböden werden durch schwere Maschinen beschädigt und verdichtet.

Viele Hundespaziergänger und Pilzsammler haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Petition gegen die Vorgehensweisen der Forstwirtschaft zu starten. Viele von uns sammelten Beweisfotos, kaum war ein Sprecher gefunden, wurde mit vereinten Kräften eine Unterschriftensammlung gestartet.

Wir sammeln, um damit einen Appell an die Öffentlichkeit und die Politik zu richten; hier läuft was falsch: wirtschaftliche Interessen scheinen dem Wohl des Waldes vorangestellt zu werden. In Zeiten des Klimawandels ein absolutes "No-Go"! 

 

MEHR KLIMASCHUTZ DURCH GESÜNDERE WÄLDER

Stopp mit den alten Dogmen und Forstmethoden hier im Raum Zürich. Kein Kahlschlag.

Wir brauchen die grüne Lunge für unser Zürich.

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Eine Lobby für die Bäume provoziert eine Gegenüberstellung

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Schritt für Schritt

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Mehr Schäden am Wald und dessen Boden entstehen durch konventionelle Forstbewirtschaftung

In den Hitzezeiten und Dürreperioden, bei den Sturmzunahmen und dem stetig voranschreitenden Klimawandel, verursacht durch die Treibhausgase, sind wir vermehrt auf starke Bäume angewiesen. Sie sind die Klimaanlage der Region Zürich. 

Neustes wissenschaftliches Waldwissen wird von der Forstwirtschaft in vielen Fällen nicht umgesetzt. Für einen Klimaschutz brauchen wir gesunde Bäume höherer Altersklassen. Das sind die starken Stämme. Selbst mit einem neuen Setzling (Substitut) entsteht eine 70% CO2 Absorptionslücke. Das ist nicht klimaneutral.

Wir bemängeln, dass das schützende Kronendach durch zu viele Fällungen verletzt und geöffnet wird. Zuviel Sonne auf dem Waldboden lässt diesen austrocknen. Dadurch erhöht sich die Brandgefahr und das im Klimawandel überlebenswichtige feucht-kühle Waldklima schwindet. Viele Tiere und Pflanzen finden keinen Lebensraum mehr dort. 

Wir bemängeln, dass der Wirtschaftswald sieht aus wie ein "Holzacker" mit teilweisen grossflächigen Kahlschlägen. Waldböden werden dort durch irreversible Bodenverdichtung der schweren Maschinen zerstört. Es ist bekannt, dass die Holzernte durch Kahlschlag heftige Umweltauswirkungen mit sich bringt, einschliesslich schwerwiegender Störungen der hydraulischen Eigenschaften des Bodens, die die Häufigkeit und das Ausmass des Oberflächenabflusses und der Bodenerosion verstärken. Reduzierte Wasserversickerung, fehlende Grundwasserneubildung. Ein massives Absterben der für Bäume wichtigen Mikroben. Also alles ernste Schäden am Ökosystem.

Wir bemängeln, dass die Forstwirtschaft keine Rücksicht auf die Brut- und Schonzeiten der Wildtiere nimmt. Jetzt brüten die Vögel und es wird munter weiter gefällt. Die Erntemaschinen müssen gewinnbringend arbeiten und Lieferverträge mit der Holzindustrie erfüllt werden. Teure Maschinen wie Harvester/Forwarder liessen die vielen Waldarbeiter wegrationalisieren. Aber nach neuster Forschung, verlangt der Wald nach einer sanften, naturnahen Bewirtschaftung. 

Wir bemängeln, dass gesunde starke Buchen nur verfeuert werden. (Qualitätsbrennholz)

Wir bemängeln, dass alte Dogmen weiterhin breite Verwendung finden, wie z.B. “Holz ist Co2 neutral”. Holz ist nicht CO2 neutral. Dies wurde bereits vor Jahren in mehreren offenen Briefen von über 1200 Wissenschaftlern bestätigt. Klimaschutz hat Vorrang, als das Holz gesunder Bäume zu verbrennen. 

Wir bemängeln, dass die "Substitutionsformel" nicht als Klimaschutz greift: Wird eine 80-jährige Buche gefällt, fehlen 6-8 Tonnen CO2 Wandlungsfähigkeit in Sauerstoff für die nächsten Jahrzehnte. Dieser eine Baum erbringt die Leistung äquivalent zu 200 Jungbäumen in Bezug auf CO2 Wandlung oder 800 Jungbäumen in Bezug auf O2-Produktion. Alle Fähigkeiten des Baumes korrelieren 1:1 mit der Holzmasse. Erst in 80 Jahren hat der Baum die gleiche Leistung wieder. Selbst mit neuem Setzling hat sich das Klima bereits massgeblich verschlechtert.

Der Begriff "Wald" definiert als >20% Kronenbedeckung des Bodens, inklusive Sträucher, ist zur Beurteilung der Nachhaltigkeit nicht sehr aussagekräftig, da es die ausgewachsenen starken Bäume sind, die hohe Klimaleistungen bringen. Aber diese Bäume fehlen immer mehr, trotz zunehmender Waldfläche. Das ist irreführend.

Ökologische und Klimaziele müssen den Wirtschaftszielen zum Schutz der Wälder vorrangig werden. Eine kurzfristige Gewinnorientierung ist gefährlich, da der Baum sehr langsam wächst. Ist er einmal gefällt, braucht es wieder 40-80 Jahre bis dieser Klimaschützer, CO -Wandler, Sauerstoffproduzent, Wasserspeicher, Feinstaubfilter und Klimaanlage wieder in dieser Form seine Wunder vollbringt. In Zeiten unseres rapiden Klimawandels ein absolutes no-go! Der Wald steht daher nun mehr im Interesse der Öffentlichkeit. 

In Konflikt gerät man bei den starken Bäumen: sie sind von der Holzindustrie begehrt, aber gleichzeitig unerlässlich für den Schutz vom Wald und Klima.

In Hitzezeiten bieten grosse Bäume den anderen Jungbäumen Schatten und verhindern das Austrocknen des Waldbodens. Wenn die grossen Bäume fehlen, greift die Windverwirbelung nicht mehr und damit fällt der Sturmschutz für die anderen Bäume. Die offenen Schneisen führen zu weiteren Sturmbrüchen und begünstigen ein weiteres Austrocknen der restlichen Bäume. Der Wald ist ein komplexes, zusammenhängendes Gebilde, dass eben nicht nur aus einzelnen Bäumen besteht. Das Fällen gesunder, starker Bäume - insbesondere der Schutz- und Primärbäume wie Buchen, Waldkiefern etc. sind in Zeiten des heutigen Klimawandels zu stoppen. Aber geradezu mit rasanter Geschwindigkeit wird von der Forstwirtschaft vorgegangen, als wolle man noch schnell alle Bäume fällen.

Von den Teilnehmern wurde herausgefunden, dass Wertstämme vorwiegend im Ausland (China) und nicht in unseren Schreinereien landet. Für Brennholz hat es genügend Bruchholz und Holz kranker Fichten, die durch die Austrocknung vermehrt vom Borkenkäfer befallen wurden. 

 

Staatswald Pfannenstiel / Guldenen ZH

(bitte kurz warten, das Video lädt langsam....den Ton auch etwas leiser stellen. (Produktionsanfänger.)

 
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"THE FAR SIDE"

"Very slowly burning, the big forest tree stands in the slight hollow of the snow melted around it by the mild, long heat of its being and its will to be root, trunk, branch, leaf, and know earth dark, sun light, wind touch, bird song. Rootless and restless and warmblooded, we blaze in the flare that blinds us to that slow, tall, fraternal fire of life as strong now as in the seedling to centuries ago." (Kinship)

 
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